Lieblingskleid [Fair Fashion]

Hallöchen! :)

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber im Punkto Nachhaltigkeit und Fairness ist mein Kleiderschrank ausbaufähig. Im Allgemeinen gehe ich selten Kleidung shoppen und habe daher grundsätzlich nicht allzu viele Klamotten. Trotzdem habe ich mir vorgenommen, möglichst nur noch fair produzierte Kleidung oder zumindest aus Bio-Materialien bestehende zu kaufen. :)

Mit meinem begrenzten Budget ist ein solcher Vorsatz zwar nicht allzu einfach aber Dank einigen Geschenken und dem Stöbern nach Angeboten, habe ich mittlerweile ein paar nachhaltige Teile im Schrank! :) Zwar nicht genug für ganze Outfits aber einen Look mit einem solchen Kleidungsstück im Fokus finde ich für den Anfang schon mal nicht schlecht. :)

Ein zweiter Weg, nachhaltig an neue Kleidung zu kommen ist übrigens Second Hand zu kaufen. Ich habe leider kaum solche Läden in meiner Umgebung, daher gestaltet sich das für mich schwierig, (abgesehen von Kleiderkreisel & Co.) aber die schwarze Tasche auf den Bildern gehörte beispielsweise damals meiner Mutter. :)

Ich bin zwar definitiv keine Modebloggerin, wollte aber die Freude über mein Lieblingskleid von People Tree (bei Greenality gekauft) mit dir teilen. :) Gekauft wurde es übrigens bei Greenality, einem wunderbaren, nachhaltigen Onlineshop mit Flaggschiff in meiner Heimat, dem Schwabenländle :).

Ich kombiniere es am liebsten mit roten Kleidungsstücken und da es bei uns, gerade in den Abendstunden immer noch arktisch kalt ist, laufe ich eben mit Mantel herum. :D

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Früher habe ich kaum fair produzierte Kleidung gefunden, die mir gefallen hat. Das meiste war entweder zu “Öko” oder ging in die Richtung T-Shirt mit Jeans, doch ich persönlich trage lieber ausgestellte Kleider, Röcke oder Blusen. :) Doch je länger ich gesucht habe, desto mehr habe ich gefunden, gerade bei der Marke People Tree habe ich bezaubernde Muster und Schnitte entdecken können! Aber auch viele andere Marken sind mittlerweile modern und können sich durchaus sehen lassen, stöbere doch einfach mal ein bisschen herum, falls dich das Thema interessiert. :)

Falls dich auch die dekorative Naturkosmetik auf den Bildern interessiert:

Mein Make-Up besteht aus der Purobio-Foundation in 01, dem Angel Minerals Puder Champagner und etwas aschiges braun aus der Zuii Palette zum Konturieren und für meine Augenbrauen. Das Augen-Make-Up ist recht schlicht und besteht aus dem ersten und dritten Ton der Terra Naturi Palette sowie dem khol Eyeliner von alverde und der ILIA MascaraAuf den Lippen trage ich meinen allerliebsten roten Lippenstift aus der alten alverde LE “Oriental Bazaar” und auf den Nägel den Nailberry Lack “Rouge. :)


Wie findest du Fair-Trade Kleidung? Zu “Öko” oder doch ganz hübsch?

Kaufst du deine Mode nachhaltig oder setzt du deinen Fokus lieber auf anderes?

Würden dir irgendwann mehr solcher Posts gefallen? :)

Ganz liebe Grüße,

Julia_TIO



16 thoughts on “Lieblingskleid [Fair Fashion]”

  • Die Idee nachhaltige Kleidung zu kaufen finde ich auf jeden Fall richtig gut!
    Aber so richtig damit auseinander gesetzt habe ich mich bisher nicht, weil ich auch immer irgendwie dachte / denke, dass das teilweise so “Öko”-hässlich aussieht oder einfach zu teuer ist…

    Aber in Richtung Second-Hand bspw. über Kleiderkreisel neue Klamotten zu finden, fällt mir dabei viel leichter.
    Oftmals wurden die Kleidungsstücke vielleicht nur ein paar Mal getragen. Oder selbst wenn sie älter sind und trotzdem noch gut in Schuss spricht ja nichts dagegen, das jemandem abzukaufen. :)
    Kleine Anfänge sind ja schon mal besser als gar nichts. :D

    Das Kleid gefällt mir übrigens richtig gut! Super niedlich, erst dachte ich, das wäre leicht gerafft aber dann hab ich gesehen, dass es das Muster mit den grauen Strichen ist, das es so aussehen lässt :D

    Liebe Grüße
    Moony

    • Liebe Moony,
      danke dir! Das stimmt, zu Beginn ging es mir genauso, bis ich lange gesucht habe und etwas Glück mit Rabattaktionen hatte. :)
      Second Hand ist prinzipiell ja genauso nachhaltig :). Legt man auf Bio Baumwolle wert, so ist es etwas schwerer aber da wird man bestimmt auch fündig und es ist auf jeden Fall nicht so teuer! :)
      Das ist mir noch gar nicht aufgefallen! :D
      Liebe Grüße!

  • Das Kleid gefällt mir gut! Von welchem Label ist es denn? Ich finde auch, dass der gesamte Bereich “Faire Kleidung” ausbaufähig ist. Nicht nur bei mir (und ganz offensichtlich uns allen) im Kleiderschrank, sondern auch auf den Blogs, in Online-Shops, etc. Allein schon eine Übersicht zu allen fairen Marken (lokale Produktion oder eben Produktion mit fairen Löhnen, Bio-Materialien, …) fände ich hilfreich. Hin und wieder stolpere ich über eine solche Marke im Netz und denke mir “hätte ich die schon eher entdeckt”. Dann habe ich deren Seite vielleicht eine Weile offen, aber sobald ich sie schließe, ist sie aus dem Sinn – und ich komme nicht mehr drauf.
    Vielen Dank, dass du mit den Zeigen deines Kleides einen Anfang gemacht hast :)

    • Liebe Marie, das Kleid ist von People Tree, meiner aktuellen Lieblingsmarke, weil sie so schöne Kleider und Röcke produzieren. Gekauft wurde es bei dem nachhaltigen Onlineshop Greenality, der hat echt tolle Sachen! :) Ja das stimmt, ich glaube ein großes Hindernis ist der Preis, den man einfach nicht “gewöhnt” ist. Was ich auch einen negativen Wandel finde ist, dass viele sich nicht weiter mit Fair Fashion beschäftigen, da sie denken “Ich kaufe ja nicht bei Primark, dann ist es ja nicht so schlimm”, wobei bekannte Marken vielleicht minimal hochwertiger aber dafür genauso “unfair” produzieren. Das ist eine gute Idee, vielleicht sammle ich da mal ein paar Marken und Shops, die mir gefallen, danke dafür! :). Liebe Grüße!

  • Ich habe schon ein paar grüne Kleidungsstücke im Schrank; allerdings ist dieser definitiv noch ausbaufähig. Was mich leider immer etwas abschreckt: die Erhältlichkeit. Man muss alles online bestellen und kann nichts vorher anprobieren. Das finde ich immer etwas nervig.
    Das Kleid hätte ich auch gern mal frontal von vorne gesehen.

  • Das Kleid ist sehr hübsch und scheint mir sehr alltagstauglich zu sein! Meine einzigen “grünen” Klamotten im Kleiderschrank sind von H&M Conscious. Da ist natürlich auch die Frage, wie grün das ganze tatsächlich ist. Eine gesunde Skepsis sollte immer da sein. Ich habe mir die GOTS Vorgaben auf der Greenality Website durchgelesen, wo u.a. auch Verbot der Kinderarbeit stand und musste direkt an eine Reportage denken, die vor etwa 2 Wochen lief. Da hat das Reporter-Team Fabriken in China aufgesucht, in denen Handyteile hergestellt wurden und laut Gesetz des eigenen Landes ist Kinderarbeit verboten. In China gilt das für Kinder unter 16. Nichtsdestotrotz konnte das Reporter Team Kinder unter 16 filmen, die aus der Fabrik kamen und haben sich mit ihnen unterhalten. Regeln und Vorgaben sind eine Sache, die Realität ist eine andere. Mir gefällt, dass die Angaben auf Greenality beide Seiten wiedergeben und nicht nur das gute sondern auch das schlechte an der ganzen Geschichte aufzeigen. Sehr realistisch! Auch der gesamtheitliche Fokus gefällt mir, neben den Arbeitern bleibt auch der CO2-Fußabdruck im Hinterkopf. Den Shop habe ich mal in meine Favoriten gepackt. Ich muss zugeben, dass ich nicht ansatzweise eine Ahnung habe, welche fairen Kleidung-Shops existieren. Beiträge hierzu würde ich definitiv begrüßen.
    Beste Grüße

    • Ja, das ist bei großen Modeketten oft schwierig, weil man etwas Zeit braucht um herauszufinden ob es sich um Greenwashing oder ehrliches Bemühen handelt. Trotzdem finde ich den Schritt manchmal gar nicht so verkehrt, weil so die Konsumenten auch eine Chance haben zu zeigen, dass ihnen das Thema wichtig ist. Es gibt bzw. gab ja auch immer mal wieder faire Mode bei Lidl und Co. dem man kritisch gegenüberstehen sollte, aber ich finde das immer noch besser als anstelle dessen eine normale Lidl Jeans zu kaufen. :) Technik ist ein großer Punkt bei mir, den ich noch verbessern möchte. Ich bin leider was die Uni und eben auch den Blog angeht auf gut funktionierende Technik angewiesen und finde es schade, dass es bis jetzt nur so wenige faire Alternativen in dieser Branche gibt. Auch beim Fairphone ist es ja so, dass die Hersteller angeben alles zu tun, was in ihrer Macht steht, aber dass gewisse Teile einfach immer noch nicht zu 100% nachhaltig und fair hergestellt werden können. Danke für das Feedback, dann werde ich mal zu dem Thema Shop-Links sammeln :). Liebe Grüße!

  • Steht dir richtig gut, das Kleid, und gefällt mir auch sehr :)
    Faire Kleidung finde ich ziemlich spannend und stöbere auch gern mal bei Free People und Konsorten herum, nur leider ist es schon um einiges teurer als konventionell gefertigte Klamotten. Das studentische Budget gibts nicht unbedingt her – aber wenn ich es mir später mal leisten kann, will ich auf jeden Fall verstärkt darauf achten.
    Ich interessiere mich sehr für das Thema und lese dazu zB auch die Blogs von Daria Daria und Nunu “Ich kauf nix”, und kann auch die Doku “The True Cost” sehr empfehlen – danach will man erstmal gar nix mehr kaufen – und muss man, wenn man ehrlich ist, auch nicht. Wir haben alle genug…
    (http://www.minimalistenfreun.de/2016/03/the-true-cost/)
    Weil’s meine Vorposterin erwähnt hat: “H&M Conscious” ist reines Greenwashing. Da ist nix nachhaltig, kann man auch, wenn man deren Nachhaltigkeitsreport zerpflückt (mach besagter “Ich kauf nix”-Blog immer), wunderbar sehen… Greenwahsing macht mich noch viel wütender, als wenn man einfach als Hersteller zugibt, dass man halt kacke ist bzw dass einem Menschenrechte eigentlich wurscht sind.
    Ein ziemlich emotionales Thema! Ich freu mich, wenn du öfter mal faire Outfits zeigst :)

    Liebe Grüße,
    Kati

    • Vielen lieben Dank! :)
      Das stimmt, mir geht das genauso. The True Cost habe ich vor Kurzem gesehen und du hast nicht zu viel versprochen, eine wirklich gut gemachte Doku, die viele Folgen der Mode-Industrie gut darstellt! Ich habe leider (ohne nur Billig-Kleidung zu kaufen) einen recht hohen Kleidungsverschleiß aber wenn man mal seinen Kleiderschrank zusammen hat, kann man ja statt drei neuen Kleidern im Jahr nur eines kaufen, welches aber dafür fair und nachhaltig produziert wurde. Auch das Thema Konsum, welches in der Doku angeschnitten wurde fand ich sehr interessant, denn im Prinzip lässt sich diese sinnfreie Kauflust ja auf alle Bereiche übertragen, sei es Möbel und Dekoration, Technik, Kleinigkeiten oder Kosmetika. Im Grunde braucht man nur so wenig, der Rest der Kauflust entsteht aus eingebildetem Wohlbefinden, das dadurch erreicht werden kann. Wer kann sich schon in der eigenen Wohnung umsehen und sofort sagen, wo und wie jeder Gegenstand produziert wurde. Greenwashing finde ich auch sehr schlimm, wenn aber klar kommuniziert wird, was daran fair hergestellt wurde, wie z.B. die Baumwolle oder die Verarbeitung der Stoffe, dann finde ich das mitunter auch eine Chance um als großes Unternehmen eine Zielgruppe anzusprechen, die sich sonst solche Kleidung vielleicht nicht leisten kann und wenn dort die Nachfrage steigt, so kann das Konzept sich ja vielleicht auch auf das komplette Sortiment auswirken. Ein gutes Beispiel finde ich da Tchibo, die ja leider nicht fair herstellen aber durch Druck von Greenpeace ihre Kleidungskette “entgiftet” haben und seitdem sehr viel Kleidung aus Bio-Baumwolle im Sortiment haben.
      Danke für dein Feedback, freut mich, dass dir der Artikel gefallen hat, dann kann ich ja guten Gewissens öfter über dieses Thema schreiben. :)
      Liebe Grüße!

  • Wow das Kleid sieht einfach mal Hammer aus! Und du im Kleid schaust auch richtig gut aus! Ich werde mir das unbedingt anschauen müssen, denn ich trage viel zu wenig Kleider und das sollte sich ändern ;) Liefs, Liv

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