Braucht Man(n) NK?

Wer ist eigentlich Schuld an meiner riesigen Umstellung auf Naturkosmetik? Mein Freund. Er entdeckte irgendwann einmal einen Artikel über die Inhaltsstoffe konventioneller Kosmetik und machte mich darauf aufmerksam. Was ich anfangs gar nicht glauben konnte („Die Produkte werden doch alle in Deutschland verkauft, die können doch gar nicht schaden.“) wurde von Bericht zu Bericht fundierter. Und nachdem am Ende des Tages meine ganze Welt Kopf stand, beschloss ich erst mal alles beiseite zu legen und mich richtig zu informieren. Dann kamen einige Tage ohne Schminke, Cremes und Co. (glücklicherweise war das in den Semesterferien). Durch Lesen, Reportagen schauen und Inhaltsstoffe recherchieren.
Und dann war da auch bald ein Entschluss. Natürlich wird immer einiges von den Medien gut verpackt und etwas skandalöser dargestellt, aber trotzdem wollten sowohl ich, als auch mein Freund nicht mehr länger solche Produkte benutzen. Schließlich ist das heutzutage ja nicht mehr unmöglich und Naturkosmetik bedeutet nicht irgendwelche komisch riechenden Sachen die nichts bringen zusammen zu mischen und zu verwenden. 
 
Also ab in den Laden und mal umgeschaut. Nachdem ich mich über die wichtigen NK-Label informiert hatte, kam ich super zurecht. Da sind ja Cremes und dekorative Kosmetik und, und, und. Während ich auf fast nichts verzichten musste und zwischen den duftendsten Blumen wählen konnte, sah es bei meinem Freund ganz (!) anders aus.
 
Ein Duschgel. Ein Shampoo. Eine Creme. Ein Deo. 
Und alle mit dem gleichen Geruch: Ginko. 
Wieso Ginko?
 
Klar, mittlerweile habe ich einen etwas anderen Bezug zu Gerüchen und so ganz daher-gekünstelte Varianten finde ich auch nicht so bezaubernd aber ich kenne keinen Mann (v.a. im Alter bis 30) der gerne nach Ginko und Kräutern riechen möchte. Im Essen okay, aber in unserer frischen Welt, wo ausgeklügelte Düfte in allerlei Variationen aus dem Labor stammen? So war die Suche nach passenden Produkten für ihn wesentlich schwieriger als für mich und stellte sich als die wahre Herausforderung da. 
 
Dabei ist es doch gerade für Männer heutzutage sehr wichtig aufzupassen, was sie sich auf die Haut schmieren. Doch eine Umstellung muss nicht schwierig sein. Einem Freund von mir, dem ich von Naturkosmetik (was sich immer so unglaublich öko anhört) erzählt hatte, fiel das besonders leicht. Er meinte nur seine Produkte seinen sowieso fast leer und wir könnten doch kurz in den nächste  Drogerie spazieren und neue kaufen. Gesagt, getan, ich habe ihm gezeigt auf welche Siegel er vertrauen kann und 10 Minuten später und ca. 10 Euro ärmer (und da soll mir doch jemand sagen NK sei zu teuer) hatte er alles umgestellt, von der flüssigen Handseife bis zum Shampoo. Ihr seht es geht ganz einfach, wenn man weiß wie. Deshalb gibt es von mir als Hilfestellung und aufgrund der vielen Nachfragen jetzt endlich: 
 
Eine neue Kategorie!
 
 
 
 
Für alle Männer, denen es nicht egal ist, was in ihren Produkte verwendet wird,
denn Langzeittests zu den vielen neuen Stoffen fehlen im Moment. Was aber sicher ist, ist das die Konservierungsstoffe schaden können. 
Und für alle Frauen, die ihre Männer überzeugen wollen oder es schon haben.
Man(n) muss nicht nach Salatdressings riechen!
 
Es wird nicht so viele Reviews geben, wie auf dem weiblichen Pendant, denn mein Freund braucht ja nicht so viel Schnick-Schnack im Bad wie ich, aber die wichtigsten Grundprodukte und vielleicht das ein oder andere Geschenk meinerseits wird, dann ausführlich bewertet, hier auftauchen!
 
Ich hoffe es macht euch Männern ein bisschen Mut, so schlecht sind die Produkte gar nicht!
 
WebRep
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